Wenn Menschen mit Maschinen interagieren – Gespräch mit Pia Beyer-Wunsch

Mensch-Maschine Interaktion beginnt nicht erst beim Roboter, sondern schon bei der Smartwatch: Hier berühren sich der technische Sensor und der menschliche Hautsensor, die ein Spannungsfeld erzeugen. Pia weist auf die Eigenverantwortung hin, die wir immer stärker im Umgang mit digitalen Geräten haben. Welche Funktionen möchte ich nutzen und wann?
Videokonferenzen sind eine andere Art der Mensch/Maschine Kommunikation mit der gleichen Aufgabe der Eigenverantwortung: Muss es immer eine Videokonferenz sein oder ist ein Telefonat oder eine Textnachricht die passendere Option?

Wir reden über das Thema Zukunft: Wir wissen noch nicht, welche Erkenntnisse in 10 Jahren über unsere Daten von heute gewonnen werden können.
Was können wir älteren Menschen im Umgang mit Technik zumuten?
Können Maschinen Beziehungen zu Menschen ersetzen? Uns fehlen die Langzeitstudien, hier betreten wir noch unerforschtes Terrain.

Digitalkompetenzen: Wie lernen wir das? Mit Elisa Hertzler als Gast

Wandel bedeutet Anpassung, bedeutet Neues lernen – ein Leben lang. Dazu gehört faktisches Wissen über Technologie aber auch Softskills wie Offenheit, Konfliktfähigkeit, Problemlösungskompetenz, also das, was

Mit anderen Worten – Lernen heißt, das eigene Potential voll zur Entfaltung zu bringen.

Unser heutiger Gast Elisa Hertzler, Mit-Gründerin des Startups „Peers“ erzählt, wie eine Mischung aus online/offline Angeboten von offiziellen Trainern gemischt werden mit TED-Talks oder Youtube-Videos. Trainer stehen mehr und mehr im Wettbewerb zu Social-Media Angeboten und müssen sich neu justieren.

Blockchain kann jeder – die Cloud macht es möglich

Mit Peter sprechen wir heute über die Unterschiede zwischen öffentlichen und konsortialen Blockchains. Er erklärt uns,
warum ein Kunde von retraced auch ohne Blockchain Expertise die Technologie nutzen kann. Das Beste ist nämlich:
Die Mechanismen der digitalen Welt machen es möglich, dass Unternehmen den Quantensprung von Papierdokumentation in die „Economy of Things“ schaffen können.
Wir lernen: es ist nie zu spät, sich ins Informationszeitalter zu stürzen.

Wie Transparenz eine Industrie verändern kann: Lukas Pünder vom Startup retraced

Die Bekleidungsindustrie ist eine der Branchen mit der größten Umweltbelastung, die Produktion ist häufig geprägt von niedrigsten Löhnen bei menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Dies wollen immer mehr Kunden und Brands ändern. Die Brands, um dem Preiskampf zu entkommen und stattdessen auf Werte zu setzen. Die Kunden, weil sie nachhaltige Kleidung kaufen möchten, die nicht nur beim Shoppen Spaß macht, sondern auch schon in der Herstellung.

Die vielen Aspekte der Textilproduktion transparent dazustellen, ist wegen der komplexen und undurchsichtigen Lieferketten fast unmöglich.

Das Startup retraced will hier Abhilfe schaffen: In der auf der Blockchain-Technologie basierenden Lösung können Produktions- und Anbaubedingungen sowie Zertifikate sicher, weil unveränderbar, hinterlegt werden.

Je mehr Brands ihre Lösung nutzen, umso größer die Synergie-Effekte. Daten von Zertifikaten brauchen nicht mehrfach hinterlegt werden, der Compliance Prozess kann vereinfacht werden, offene Kapazitäten flexibler verteilt werden.

Die retraced Plattform hat das Potenzial, eine ganze Branche zu veändern: Zulieferer bekommen ein Gesicht, wir als Verbraucher können auf einen Blick die Umweltbelastung eines Textils erkennen. Ein Weg aus dem „je billiger, je besser“ Paradigma der Industrie?

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