„New Work beim Deutschen Institut für Normung: Bottom Up statt Top Down“

Am Anfang stand der Wunsch der Mitarbeiter nach Veränderung. Dabei wurde kein Bereich ausgelassen. Der Wandel betrifft Arbeitsmethoden, Führungsstil und Organisatorisches wie Arbeitszeit und Arbeitsort.
Wie immer haben wir auch diesmal wieder viel gelernt: Warum eine Organisation wie die DIN essentiell für die Transformation unserer Gesellschaft ist, warum gerade der DIN ihre individuellen Stärken – Perspektivenvielfalt, Konsensfindung, Transparenz – bei dem Projekt zugute kame und was andere – ob Unternehmen, Behörden, Verbände – lernen können.
Wieder einmal eine Episode, die Mut macht für Deutschland.

“Die neue Rolle des Betriebsrates – mit Karsten vom Bruch als Gast”

Wir fragen Karsten, was sich verändern muss. Ein paar seiner Antworten: Betriebsrat darf kein Karrierekiller mehr sein, alle sollten ihre Rollen hinterfragen: Muss es immer die Geschäftsführung sein, die die Impulse gibt? Welche Aufgaben haben Unternehmen in der Gesellschaft? Sind sie zur Beschäftigungssicherung verpflichtet?

Führung im 21. Jahrhundert wird schwieriger: Robert Lüders zu Gast

Komplexe Aufgaben erfordern andere Herangehensweisen. Das betrifft viele Bereiche unserer Welt: Reichte es vielleicht in den 90ern noch aus, verschiedene Variationen von Schnitzel auf die Speisekarte zu setzen, ist dies heute – je nach Standort – nicht mehr so einfach: Was biete ich Vegetariern, Veganern und den Menschen, die Gluten nicht vertragen. Wie kann ein Team diese Aufgabe am besten lösen?
Geschichten sagen mehr als alle Beschreibungen. Robert erzählt in unserem Podcast so einige. Da wird klar, wo die Herausforderungen liegen: Bei der Führung aber auch bei jedem einzelnen Mitarbeiter. Welche Haltung ist in der digitalen Welt zur Arbeit nötig?

Die Rolle des Betriebsrates beim Kulturwandel: Die Juristin Britta Redmann als Gast

Manche Betriebsräte arbeiten mit der Arbeitgeber-Vertretung mit agilen Methoden zusammen. Britta Redmann erzählt von Unternehmen, die erkannt haben, dass anderthalb Jahre Verhandlung für eine Betriebsvereinbarung einfach zu lang ist. Bis dahin hat sich das Rad schon weitergedreht. Das Betriebsverfassungsgesetz ermöglicht die Art der Zusammenarbeit. Es sagt zudem, dass Arbeitgeber und Betriebsrat den Auftrag haben, die freie Entfaltung der Persönlichkeit der Beschäftigten zu fördern. Eine Steilvorlage für die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt.

Britta sagt zudem, dass Unternehmen die Menschen suchen sollen, die resilient sind und in ihrem Leben schon Krisenerfahrungen gemacht haben – es ist also gut, den ganzen Menschen zu sehen. Da wären wir wieder bei einem der Themen von New Work.

Wer hören möchte, wie der Betriebsrat seine Rolle als Begleiter, Stützer und Partner bei der Transformation wahrnehmen kann, sollte sich diese Folge anhören.

Hyper-vernetzt überholt starr verdrahtet: Warum das Digitale Hierarchien hinterfragt

Die digitale Welt ist hyper-vernetzt: Milliarden internetfähiger Dinge bilden ein immer genaueres digitales Abbild der realen Welt. Schnittstellen oder besser gesagt „Verknüpfungen“ werden immer wichtiger: Wertschöpfung entsteht durch Verbindung unterschiedlicher Informationen und Dinge: Straßenlaternen mit Bewegungsmeldern, E-Scooter-Preisgestaltung abhängig vom Wetterbericht, Sensordaten über den Druck im Duschkopf im Hotelzimmer mit einer digitalen Hotline eines Sanitärbetriebes, die […]