Wenn Menschen mit Maschinen interagieren – Gespräch mit Pia Beyer-Wunsch

Mensch-Maschine Interaktion beginnt nicht erst beim Roboter, sondern schon bei der Smartwatch: Hier berühren sich der technische Sensor und der menschliche Hautsensor, die ein Spannungsfeld erzeugen. Pia weist auf die Eigenverantwortung hin, die wir immer stärker im Umgang mit digitalen Geräten haben. Welche Funktionen möchte ich nutzen und wann?
Videokonferenzen sind eine andere Art der Mensch/Maschine Kommunikation mit der gleichen Aufgabe der Eigenverantwortung: Muss es immer eine Videokonferenz sein oder ist ein Telefonat oder eine Textnachricht die passendere Option?

Wir reden über das Thema Zukunft: Wir wissen noch nicht, welche Erkenntnisse in 10 Jahren über unsere Daten von heute gewonnen werden können.
Was können wir älteren Menschen im Umgang mit Technik zumuten?
Können Maschinen Beziehungen zu Menschen ersetzen? Uns fehlen die Langzeitstudien, hier betreten wir noch unerforschtes Terrain.

Innovation neu denken mit KI – Alessandro Brandolisio als Gast

Technologien sind heute so disruptiv, Veränderungen geschehen so schnell und sind so tiefgreifend, dass Innovation mit ein paar Post-its an den Wänden nicht mehr funktioniert. Eine Aufgabe ist es: Technologie darf nicht den Technokraten überlassen werden. Sichtweisen müssen eingebunden werden, Ängste durch Aufklärung überwunden werden damit Neues entstehen kann.

Künstliche Intelligenz von Bot zu Big Data: Mit Thierry Buecheler als Gast

Warum sind die meisten Bots, denen wir im Alltag begegnen immer noch wenig hilfreich?
sollten BigData Projekte unter den klassischen KPIs geplant werden? Meist ist ja zu Beginn noch unbekannt, was am Ende an Erkenntnissen entwickelt wird und welche neuen Geschäftschancen daraus entstehen können.

Die trügerischen Erkenntnisse aus Daten – mit Dr. Ivonne Lindlbauer zu Gast

Wer eine Ahnung davon bekommen möchte, wie eine Maschine eigentlich „denkt“ und wo die Unterschiede zum Menschen sind, der sollte sich diese Episode anhören. Wir diskutieren darüber, dass Daten immer im Kontext betrachtet werden müssen. Ivonne beschreibt anschaulich am Beispiel von Lebensläufen, dass wir uns immer zuerst die Fragen stellen müssen:
Was genau ist mir wichtig?
Wie muss die passende Frage dazu formuliert werden.
Welche Daten habe ich überhaupt?

Wir reden darüber, dass zur Datenanalyse die Vielfalt und der richtige Kontext gehören. Am Beispiel von COVID-19 wird deutlich, dass wir im Zeitverlauf andere Fragen stellen und Erkenntnisse gewinnen. Im Nachhinein frühere Ergebnisse zu verurteilen, ist nicht zielführend.

Wenn wir über Daten sprechen, darf der Datenschutz nicht fehlen. Ivonne sagt treffend: „Datenschutz“ ist eigentlich das falsche Wort. Wir wollen ja Menschen schützen und nicht Daten.